Chrome ausreizen – oder ersetzen?

Es ist quasi meine Pflicht, verschiedene Browser auszuprobieren. Und ich weiß, dass ich lieber Brave oder Vivaldi nutzen sollte – doch weiterhin ist Chrome mein Daily Driver. Da stecke ich in einem Dilemma: Zwar ist der Browser schnell, sicher und angenehm zu nutzen. Doch Google weiß alles über mich, denn natürlich habe ich auch meinen Google-Account mit Chrome verknüpft. Also gleicht Chrome meinen Verlauf, die Passwörter und die Leseliste ab, damit ich am Handy nahtlos weitersurfen kann. Vor allem habe ich die Leseliste mögen gelernt, die ist schon sehr praktisch.

Doch eigentlich stört mich die hohe Abhängigkeit von Google. Wenn ich meinen Account verlieren sollte – aus welchen Gründen auch immer – verlöre ich wertvolle Fotos, Dateien und mehr. Mein Handy schaufelt nämlich alle Bilder und Videos zu Google Fotos, wofür ich auch noch Geld bezahle. Ein NAS wäre die Lösung, hier stünde aber eine schwierige Kaufentscheidung aus: Ugreen oder Synology? (To be continued.)

Digitale Souveränität, später

Sich von Chrome und Google zu lösen, ist eine gute Idee. Das ist mir bewusst. Immerhin habe ich bereits meine Mails vor vielen Jahren von Gmail in ein anderes Postfach kopiert. Ein erster Schritt. Dann habe ich Chrome datensparsamer konfiguriert und den Privacy Badger installiert. Der blockiert Tracker und entfernt dadurch auch Werbung von Websites. Darüber schrieb ich für heise online einen Ratgeber (€): Chrome ausreizen – Datenschutz verbessern, an Vorlieben anpassen.

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Daniel Berger ist Tech-Journalist in Hannover, er schreibt Artikel über das Internet. Außerdem bloggt er Stadtgeschichten über Hannover. Mehr