Foto statt Instagram

Wenn ich irgendwo bin, mache ich auch Fotos. Auf Sizilien, in Tokyo, auf Rügen. Hunderte Fotos pro Urlaub, pro Reise, pro Ausflug. Wenige davon poste ich im Internet, lange Zeit bei Instagram und davor auf Flickr. Nun hat sich Instagram seltsam entwickelt, seit Meta den Laden gekauft hat; bei Insta geht's nur noch um Videos und Influencer. Auch ist die generelle Ausrichtung der Plattform eher fragwürdig, weil Mark Zuckerberg ein Weirdo ist und Trump umgarnt.

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Flickr ist weiterhin nett, mir aber zu teuer – und ohne «Pro» macht's wenig Spaß. Früher hat eine Mitgliedschaft knapp 25 US-Dollar pro Jahr gekostet, die habe ich gern investiert und Yahoo in den Schlund geworfen. Die goldenen Zeiten sind jedoch vorbei, befürchte ich, hoffe aber weiterhin auf eine Wiedergeburt. Die erlebt wohl gerade Tumblr, seit die Gen Z die Plattform entdeckt hat. The revival is real!

Dann gibt es noch die beiden neuen Apps Foto und Glass, die sich als Alternativen zum heutigen Instagram positionieren. Foto ist schon nett, aber da ist noch wenig los; Glass ist schick, kostet aber 40 US-Dollar im Jahr. Ohne Bezahlung darf man keine Fotos posten und die App nervt mit dem Hinweis, doch bitte Geld zu investieren. Tja, meine Wahl fiel nun erst mal auf Foto, da poste ich gelegentlich was und schaue, ob etwas passiert. Neuerdings gibt es dort auch öffentliche Profile, das ist meins: the.fotoapp.co/danielberger. Folge mir sogleich!

  • Update, 16. Februar: Zwei Dinge stören mich bei Foto. Erstens ist die App langsam, die Ladevorgänge dauern einfach zu lange. Zweitens ist da zu wenig los! Ich scrolle herum und denke: Kenn ich doch schon. Instagram wirkt im Vergleich rasant und … voll.
Kommentare oder Kritik? Schreib mir gern eine E-Mail.

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Daniel Berger ist Tech-Journalist in Hannover, er schreibt Artikel über das Internet. Außerdem bloggt er Stadtgeschichten über Hannover. Mehr